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GEORG-BÜCHNER-WETTBEWERB DER STADT GIESSEN
Jurykommentar / Gedanken der Jury zur Begründung für die Vergabe von Platz 1

  • Es ist kraftvoll, energisch, wild und unkonventionell, frech, laut, bis zur Schmerzgrenze laut - und auch mal leise, sehr ehrlich, mitreißend und emotional.
  • Es trägt die Idee Büchners weiter und zeigt uns, dass junge Menschen heute eine eigene, neue Idee von Protest haben, die äußerst ansteckend ist.
  • Es zeigt uns, dass Protest international ist und bezieht den "Arabischen Frühling" wie auch die "Occupy"-Bewegung ein.
  • Es ermöglicht, eine Protesthaltung einzunehmen, die in jeder Form und in jedem Zustand richtig ist - auch in der Unsicherheit.
  • Es zeigt uns, dass die Qualität des Individuellen im kollektiven Protest erhalten bleiben kann.
  • Es entsteht eine ganz eigene künstlerische und ästhetische Wirksamkeit auf der Bühne.
  • Es beruhigt, denn man kann, um es mit den Worten des Regisseurs zu sagen, sehr wohl "anti anti sein und dabei noch anti sein"!

Der erste Preis geht an den Theaterkurs der Ricarda-Huch-Schule, Jahrgang 12, unter der Regie und Leitung von Olaf Dinkela mit dem Stück "empör dich, Joanna, ... ach ja, und Friede den Hütten, Krieg den Palästen!"
Claudia Jirka